Kinder, Kindeskinder und Kindeskinderkinder, er steht vor der Tür! Der Tag, an dem in Deutschland (und vielen anderen Ländern der Welt) die Kleinsten in der großen Gesellschaft gefeiert werden: Der Kindertag! Manche von euch werden sicherlich wissend nicken, während andere panisch den Kalender prüfen. „Wie? Was? Wann? Jetzt schon? War das nicht erst im Herbst?“ Ihr habt alle Recht. Während Muttertag und irgendwie auch der Vatertag fest im Kalender verankert sind, weiß bei den Kindern oft niemand so genau, wann eigentlich ihr großer Tag ist. Das wollen wir heute mal ändern.
Warum es einen Kindertag gibt
Doch von vorn. Warum gibt es diesen Kindertag bzw. Kindertage überhaupt? Funktioniert das auch wie beim Muttertag? Bedanken wir uns an diesem Tag bei unseren Kindern, dass sie von Zeit zu Zeit mal den Geschirrspüler ausräumen? Nein, denn während beim Muttertag die oft übersehenen Leistungen von Müttern in den Fokus gestellt werden sollen, sind es beim Kindertag die Kinder selbst. Kinder sind die fröhlichsten Botschafter, die unsere Welt zu bieten hat. Sie lachen schneller, träumen größer und finden in jeder Pfütze ein Abenteuer. Der Kindertag erinnert daran, dass Kinder ihre eigenen Wünsche, Ideen und Rechte haben. Das Recht auf Bildung, das Recht auf Schutz und – das ist besonders schön – das Recht auf Spiel und Erholung (ja, das steht tatsächlich in der UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 31). Wer also am Kindertag mit den Kleinen spielt, lacht oder einfach nur Quatsch macht, lebt ganz nebenbei ein Menschenrecht.
Ein Tag? Drei Tage? Es ist herrlich kompliziert
Jetzt wird es interessant: Deutschland hat nicht einen Kindertag, sondern gleich drei. Da wäre zunächst der 1. Juni – der Internationale Kindertag. Er geht auf eine Konferenz von 1949 zurück und wurde vor allem in den sozialistischen Ländern groß gefeiert, auch in der DDR. Dort war der 1. Juni ein echtes Highlight im Kinderjahr, mit Programmen in Kindergärten und Schulen, kleinen Geschenken und viel Aufmerksamkeit. Bis heute ist dieser Tag in Ostdeutschland deutlich präsenter als im Westen – ein leises Echo der deutsch-deutschen Geschichte.
Dann gibt es den 20. September, den deutschen Weltkindertag. Er wurde 1954 von den Vereinten Nationen empfohlen, jedes Land sollte selbst entscheiden, wann es ihn begehen möchte. In Westdeutschland setzte man auf den 20. September, an dem heute mancherorts Kinderfeste, Straßenaktionen und bunte Umzüge stattfinden. In Thüringen ist der 20. September sogar ein gesetzlicher Feiertag. Seit 2019 werden hier am Weltkindertag bewusst die Arbeit bzw. die Schulhefte niedergelegt und „die Kleinen“ mit vielen Aktionen, Veranstaltungen oder einfach einem Familienfest gefeiert. Und schließlich der 20. November, der internationale Tag der Kinderrechte. An diesem Tag wurde 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet – ein echter Meilenstein, der Kindern weltweit eigene Rechte zugesteht. Drei Tage also, drei Geschichten, drei Anlässe zum Feiern. Zu viele – oder eher 362 zu wenig?

Spielen ist nicht nur Spielen
Wer Kindern beim Spielen zusieht, erkennt schnell: Hier passiert weit mehr als bloßer Zeitvertreib. Kinder lernen beim Spielen, wie die Welt funktioniert. Sie üben, mit anderen zurechtzukommen, Regeln zu verstehen und auch mal zu verlieren – ohne dass dabei die Welt untergeht. Sie entwickeln Fantasie, Geduld und Selbstvertrauen. Ein Kartenspiel beispielsweise kann dabei kleine Wunder bewirken: Es schafft Nähe, sorgt für gemeinsames Lachen und liefert Geschichten, die noch Jahre später erzählt werden. „Weißt du noch, wie Opa damals beim Schwarzer Peter fünfmal hintereinander verloren hat?“ – solche Momente sind das, woraus Kindheitserinnerungen gemacht sind. Und das Schönste daran: Sie kosten nichts außer ein bisschen Zeit.
Kleine Geschenke, große Wirkung
Wer dann doch in ein bisschen echte Spielfreude investieren will, findet bei uns übrigens die perfekten, kleinen Geschenke zum Kindertag. FSC®-zertifiziert, bunt und quasi druckfrisch versprechen unsere neuen Memos leuchtende Augen und mitreißendes Kinderlachen – auch für die Kleineren. Mit zwei spannenden Spieldynamiken und zuckersüßen Motiven erfreuen „FSC® Tierbabys Memo“, „FSC® Fahrzeuge Memo“ und „FSC® Dino Memo“ alt, jung und ganz jung. Und aus der Kategorie „Immer eine gute Wahl und ebenfalls FSC®-zertifiziert“ bieten sich natürlich noch unsere Klassiker aus der TOP ASS-Reihe an. Von der Luxuskarosse bis zur Mega-Yacht und vom Traktor zum Düsenjet: Bei unseren neuen TOP ASS-Kartenspielen ist alles dabei.
Jeden Tag ein bisschen Kindertag
Am Ende ist es vielleicht so: Der Kindertag ist eine wunderbare Erinnerung – aber das eigentliche Geschenk an die Kinder dieser Welt machen wir an den 364 anderen Tagen. Mit Geduld, mit Zeit, mit dem ehrlichen Versuch, ihre Welt ein bisschen schöner zu machen. Egal, ob am 1. Juni, am 20. September, am 20. November oder an irgendeinem grauen Mittwoch im Februar. Kinder sind kein Projekt, das man an einem Tag im Jahr abhakt. Kinder sind unsere Gegenwart – und unsere Zukunft. Und das verdient eigentlich mehr als nur einen Tag im Kalender.