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Hallo, ihr Lieben.

Nun blogge ich hier seit etwa drei Monaten über meine Familie und unser Leben – dabei habe ich Euch meine Herzensmenschen noch gar nicht vorgestellt. Das will ich heute nachholen 🙂

Denn für mich ist meine Familie mein Anker im Leben: nirgends kann ich so sein wie ich bin, werden meine Fehler toleriert (oder gemeinsam darüber gelacht) und meine Stärken so geschätzt. In unserer Familie hat jeder die Chance, so angenommen zu werden, wie er ist – mit allem Licht und Schatten.

Denn natürlich knirscht es auch mal: Man schreit sich an, um wenig später gemeinsam zu lachen, bis der Bauch weh tut. Wir akzeptieren Fehler, weil sie öfter mal passieren (ich lass immer das Licht an, wenn ich das Zimmer verlasse). Kurz bevor Besuch kommt, putzen wir wie verrückt – denn wir beherrschen unser Chaos. Und wenn nichts mehr hilft: an die Heilkraft von Schokolade glauben wir alle. Wir necken und wir lieben uns. Wir sind eben eine Familie.

„Wir“, das sind im Kern der Göttergatte Lasse, unsere Kinder und ich. Mein Mann ist Architekt und arbeitet viel von zu Hause aus. So kann er mir als „Working Mom“ auch oft den Rücken frei halten und bringt sich vor allem im Garten ein. Sein italienischer Brotsalat mit selbst angebauten Tomaten ist ein Gedicht! Meine Tochter Jassmin ist gerade in der Pubertät (was sie gar nicht gern hört) und zieht sich gern mal zurück, bzw. unternimmt viel mit Freunden. Früher war sie meine Räubertochter, inzwischen wird sie aber immer weiblicher, was sich auch an ihren Haaren bemerkbar macht: seit fünf Jahren lässt sie diese wachsen und hat fast jeden Tag eine andere Frisur. Natürlich ist sie viel zu cool, um zuzugeben, dass sie uns auch sehr mag. Aber sonntags ist sie beim Spieleabend fast immer dabei. Und wenn es nur darum geht, ihren kleinen Bruder im Rommé zu schlagen. Damit wären wir auch schon beim jüngsten Familienmitglied gelandet. Wenn Bassti ein TV-Held wäre, wäre er eine Mischung aus dem wissensdurstigen Leonard von „Big Bang Theory“ und dem athletischen Gregor von „Kickers“ (kennt das überhaupt noch jemand?!) – er liebt Physik und experimentiert gern. Er ist aber auch Mitglied im TSV Altenburg, wo er leidenschaftlich gern dribbelt. Wenn er groß ist, will er entweder Raumfahrer oder Fußball-Star werden. Mit seinem Papa fährt er gern nach Leipzig, um RB im Stadion anzufeuern (gerade jetzt, wo die Champions League läuft).

Familienoberhaupt (höhö) bin natürlich ich – Spiele-Enthusiastin bei Deutschlands ältester Spielkartenfabrik am Tag und Superhelden-Mama bei Nacht. Auf Arbeit bin ich gut organisiert und strukturiert und dafür als Ausgleich daheim ganz schön schusselig – im Grunde bekomm ich aber alles ganz gut „gewuppt“.

Ich versuche immer, die Familie zusammen zu halten. Ganz wichtig ist mir ein Ort, wo wir uns gemeinsam treffen. Bei uns zu Hause ist das große Esstisch: zum Hausaugaben machen, Abendbrot essen oder für gemeinsame Spieleabende. Auch da geht es nicht immer harmonisch zu: Schon wieder Suppe? Wo ist denn jetzt der Taschenrechner? Was spielen wir heute? Bei Dominion gewinnt Bassti doch immer, aber immer Mau Mau ist auch langweilig … Das ganz normale Chaos Leben halt. 🙂

Und was bedeutet Familie für Euch?

 

Herzliche Grüße,
Eure Felicitass